Defekt-Erkennung

am Überspielgut

A.D.A.M. prüft jede Kassette auf Spurdefekte. Zu diesem Zweck werden die verschiedenen Signale so nah als möglich am Band kontrolliert. Bei einem digitalen Band betrifft dies die Querspur für Video und Audio sowie die beiden Längsspuren für den Controltrack und den Timecode. Bei einem analogen Band sind die beiden Videoquerspuren für Luminanz und Chrominanz sowie die vier Längsspuren für Audio und ebenfalls für den Controltrack und den Timecode betroffen.

am System

A.D.A.M. prüft das eingesetzte Hard- und Softwaresystem. Wo verfügbar verwendet es Fehlermeldungen des eingesetzten Equipments:

  der Abspielmaschinen Sony IMX

  der Tape Cleaner (z.B. Cleaning-Tissue aufgebraucht)

  des Roboters

  der Interface-PCs und des Server- und RAID-Systems

  Signal Quality Management System bei Abspielmaschine

  Bei voll redundanten Systemeinheiten wird mittels „orangem“ Alarm die Serviceabteilung benachrichtigt. Der Prozess wird dabei nicht unterbrochen.

  Bei nicht redundantem Systemeinheiten wird mittels „rotem“ Alarm die Intervention der Serviceabteilung angefordert.

 

Beginn und Ende der Aufzeichnung

 

A.D.A.M. stellt automatisch den Anfang und das Ende einer Aufzeichnung fest. Bei uncodierten Bändern wirkt die automatische Selbstabschaltung. Bei vorcodierten Bändern (black&mute) stellt A.D.A.M. das Ende einer Aufzeichnung der Signale ab Band fest. Wird während einer frei wählbaren Zeit nur „black&mute“ und Timecode festgestellt, wird die Digitalisierung abgebrochen.

In das Bandinhaltsverzeichnis werden solche Ereignisse als separate Items eingetragen. Diese speziellen Einträger erlauben es, die Datei auf den eigentlichen Nutzinhalt zu kürzen.

 

Das Bandinhaltsverzeichnis (BIV)


A.D.A.M. erstellt ein Bandinhaltsverzeichnis (BIV) von jeder Kassette. Das BIV weist auf Timecode-Unregelmässigkeiten hin. Beim Beginn der Digitalisierung startet A.D.A.M. einen Framecount. Bei jedem Beginn und Ende (Timecode Abschnitt) wird auf diesen Framecount verwiesen.  Damit entsteht eine Orientierung über die Lage der Abweichungen. Darüber hinaus wird bei Timecode-Duplikaten der Status auf best-effort gesetzt und deren Anzahl wird im Output-Dokuments unter „Migration Metadata“ ein